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HOTEL MIT TAUSEND STERNEN
Schweiz: Freiluftzimmer im Maisfeld
Unterhalb eines Waldrandes, an schönster Aussichtslage mit
Blick über den Aare-Lauf und auf den Jura-Südhang gelegen, empfängt das Schweizer Maishotel seine Gäste. Die Anlage ver-fügt über 10 Einbett- und vier Zweibett-Zimmer, einem Hanfzim-mer und einer herzförmigen Honeymoonsuite mit Sonnenblu-men. Außerdem stehen ein zentrales Sanitärgebäude mit Toi-letten und Waschgelegenheiten und ein Maisfeld-Restaurant
zur Verfügung.

Einbettzimmer
Eine spezielle Art der Übernachtung bietet dieses Schweizer Open-Air-Hotel: eine Nacht im Tausend-Sterne-Hotel verschafft dem Gast ein neues Schlaferlebnis. Die Privatsphäre ist dank mannshohen Mais-stängeln jederzeit garantiert, das währschafte Frühstück am "Morgen danach" ein Genuß.

Eine gemeinsame Feuerstelle steht den Gästen zum "Bräteln" zur Verfügung. Zur Grundausstattung gehört: etwa 36 m2 grenzenlose Romantik, ein sternenbeleuchteter Salon, gedeckter Schlafplatz mit breitem, gemütlichem Strohlager, echte Naturmöbel, Toilette und Waschplatz sowie einen Grillplatz.

Rezeption und Sanitärgebäude
Diverse Frischprodukte werden in einem kleinen Bauernhofladen ange-boten. Am Wochenende sorgt ausserdem ein kleines Restaurant für das leibliche Wohl der Gäste.

Die leicht im Wind wippenden Mais–Stengel sorgen für angenehme Geräusche, der Blick in den Himmel ist offen. Geöffnet ist das Open-Air-Hotel vom 21. Juni bis 1. September.
Einbett-Zimmer pro Nacht 65,- EUR
für maximal 2 Erwachsene und 2 Kinder /
Frühstück zzgl. 10,- EUR/Person bzw. 5,- EUR/Kind
Zweibett-Zimmer pro Nacht 120,- EUR
für maximal 4 Erwachsene und 4 Kinder /
Frühstück zzgl. 10,- EUR/Person bzw. 5,- EUR/Kind

THE NIGHT AFTER
Belgien: Übernachten in einem monumentalen Dickdarm
Der Wind spielt mit 72 gigantischen Bambusrohren, die sechs Meter hoch sind und am Ufer des Weihers im Außengelände
einer privat geführten Galerie für moderne Kunst aufgestellt sind. „Weltwindorgel“ nannte der Künstler seine Arbeit, die der Wind zum klingen bringt. Wer in dem benachbarten Riesendickdarm
übernachtet, der auf einer Insel im Weiher platziert wurde, der kann sich von dem „Windgesäusel“ in den Schlaf wiegen lassen.

Sic transit intestinal. Es ist wohl kaum nötig, den lateinischen Begriff Anus näher zu erklären. Ja, Sie haben schon richtig gelesen: Dieser
10 Meter lange Verdauungstrakt aus Polyester birgt in seinem Dick-darm ein gemütliches Gästezimmer, das allen Befürchtungen zum
Trotz in makellosem Zustand ist!

Die Erbauer, ein niederländisches Kunstkollektiv, das seit 1995 in
Rotterdam beheimatet ist, haben sich vor allem mit ihren Kreationen
aus wiederverwertbaren Materialien in frechen Farben einen Namen ge-macht. Eines ihrer bevorzugten Themen hat seinen Ursprung im Inne-
ren des menschlichen Körpers, genauer gesagt in der Reproduktion seiner Organe.

Mit funktionalen Designobjekten wie diesem soll der ständige Aus-tausch zwischen dem Menschen und seiner Umwelt visualisiert wer-den, eine Problematik, die auch Belgiens größten Sammler für Moderne Kunst überzeugte, der seine neugegründete Stiftung vor wenigen Jahren öffentlich zugänglich machte: zwölf Hektar mit zeitgenössischen Instal-lationen rund um einen Weiher in einem Meer von Grün.

In diese Natur ist auch der bewohnbare Verdauungstrakt eingebettet, der für Übernachtungen gebucht werden kann. Toilette und Dusche sind ebenso vorhanden wie Doppelbett, Tisch und Stühle. Morgens gibt es Frühstück, das im Picknickkorb an die Haustür gebracht wird.

Auf einer Insel inmitten des Sees gelegen, bietet die überdimensionale Nachbildung eines Dickdarms einen umfassenden Rundumblick. Sie ist mit zwei Türen versehen, von denen keine den natürlichen Weg nimmt,
den man hätte erwarten können...
1 Übernachtung für 2 Personen 90,- EUR
inkl. Frühstück, Eintritt und Führung durch den Kunstpark

EINE NACHT IM ZENTRALGEFÄNGNIS
Schweiz: Zimmerkategorien von Most Wanted bis Unplugged
Im ersten Gefängnishotel der Schweiz war das historische
Zen-tralgefängnis untergebracht, das noch bis im Spätherbst
1998 unfreiwillige Gäste "bewirtete". Das 1862 erbaute und unter Denkmalschutz stehende Gebäude bietet heute drei Unterkunfts-kategorien an: "Suiten", "Most Wanted" und "Unplugged".

Wo während mehr als 135 Jahren tausende von Fluchtplänen ge-schmiedet worden sind, geniessen heute Einheimische und Touristen, Junge und Junggebliebene die spannende Atmosphäre eines ehe-maligen Zuchthauses.

Während in den ehemaligen Verwaltungsräumen verschiedene originelle Themensuiten eingerichtet wurden, geht es in den beiden anderen Kategorien etwas härter zu: Unter "Most Wanted" versteht man hier: Übernachtung in der Original-Zelle. Hier fühlen Sie sich sicher und komfortabel aufgehoben. Einfach und gepflegt eingerichtet, entspricht dieses Zimmerangebot dem Erlebnis "Gefängnis" total!"

Einen Schritt weiter geht die Kategorie "Unplugged" im dritten Ober-geschoss: Hier ist sicher aufgehoben, wer sich für das ursprüngliche Leben im Gefängnis interessiere. "In Zusammenarbeit mit der kanto-nalen Denkmalpflege sind diese Zellen möglichst nahe am Original-zustand belassen worden." Das bedeutet auch, dass sich die privaten Duschen auf der Etage gegenüber befinden. Das Motto des Hauses lautet im Original-Dialekt: "Besch einisch dinne, wotsch gar nümme use."

Das ehemalige Büro des Gefängnisdirektors wurde zur edlen Directors-Suite umgestaltet. Der rustikale Tresor sowie der antike Wandschrank versprühen immer noch das gewisse Direktoren-Feeling. Hier sind Sie der Chef!
Das ehemalige Gefängnis-Besucherzimmer ist ebenfalls zu einer komfortablen Suite mit einzigartigem Ambiente umgebaut worden. Neben dem Queensize-Bett bietet ein separates Bett Platz für eine dritte Person.
Die ehemalige Gefängnisbibliothek - noch mit allen Original Gefängnis-Büchern ausgestattet - ist schließlich nicht nur für Bücherwürmer ein Muss, sondern für alle das besondere Erlebnis schlechthin.
Alle Zimmer sind mit Lavabo, Dusche und WC ausgestattet. Für Hotelgäste ist der Eintritt in den Knast-Club "Alcatraz" gratis.
Anreise ab 15 Uhr, Check-out am Abreisetag bis 11 Uhr
Directors Suite (2 Personen) pro Nacht 100,- EUR
inklusive Frühstücksbuffet (Preis gilt bis Feb. 09)
Besucher Suite (2 Personen) pro Nacht 120,- EUR
inklusive Frühstücksbuffet (Preis gilt bis Feb. 09)
Bücherei Suite (2 Personen) pro Nacht 100,- EUR
inklusive Frühstücksbuffet (Preis gilt bis Feb. 09)
Most Wanted (Zweibettzimmer) pro Nacht 75,- EUR
inklusive Frühstücksbuffet (Preis gilt bis Feb. 09)
Unplugged (original Zweibettzelle) pro Nacht 65,- EUR
inklusive Frühstücksbuffet (Preis gilt bis Feb. 09)
jeweils zzgl. täglicher Kurtaxe von 1,75 CHF pro Person

EIN KOFFER FÜR DIE NACHT
Deutschland: Kofferstop in Sachsen
Auch wenn man hier keine wirklich großen Sprünge machen kann, staunt man nicht schlecht, wie viel Komfort so ein be-
wohnbarer Koffer auf kleinstem Raum bietet: Ausgestattet mit einem original Bahnhofsschließfach als Schrank, zwei schma-
len Betten, einem Mini-Waschbecken und sogar einem kleinen WC erfüllt dieser außergewöhnliche Schlafkoffer die Minimal-anforderungen an eine Pension. Allerdings findet sich wie bei einem Koffer üblich zwar ein Griff aber nur ein winziges Fen-
sterchen an dieser kompakten Behausung für eine Nacht!

Die weltweit einzigartige Kofferpension steht in Sachsen und misst 2,10 Meter in der Höhe, 1,20 Meter in der Breite und 2,80 Meter in der Länge. Auf kleinstem Raum sind Etagenbett, Schließfach für Wertsachen, Rei-setaschen-Ablage, Waschbecken, WC und Fensterchen vereint. Alles da, nur einen Schlafsack muss der platzangstfreie Gast mitbringen.

Der Betreiber eines Nostalgie-Eisenbahnmuseums bei Chemnitz hatte die Idee zu dem originellen Einraum-Koffer, der mangels Heizung nur von April bis Oktober bezugsbereit ist. Die Übernachtungsgäste kom-men aus dem In- und Ausland und zeigen sich nach einer Nacht in der kleinsten Pension der Welt begeistert: "Eine Nacht unterm Koffergriff! Dieses Hotel hat wirklich Pfiff!", wird beispielsweise von einem Fan im
"Gästebuch" an der Wand vermerkt.

Das Frühstück kann man übrigens gegen Aufpreis in der dazugehörigen Museumsgaststätte einnehmen. Die befindet sich übrigens im ehemali-gen Bahnhofsgebäude von Obergräfenhain, das 1997 komplett per Tief-lader an seinen jetztigen Standort verfrachtet wurde, wo es nach In-standsetzung als Museum dient.

Von der ausrangierten Diesellok bis zur original Schaffner-Mützen-Sam-mlung kann man dort ein liebevoll zusammen getragenes Sammelsu-rium historischer Bahn-Utensilien besichtigen, bevor man sich im re-servierten Koffer zur Ruhe begibt.
1 Übernachtung pro Person 15,50 EUR
für maximal 2 Erwachsene, Frühstück gegen Aufpreis

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